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Sugar Daddy – mehr als Sex

Paar-älterer-Mann-junge-FrauBeziehungen gibt es in den unterschiedlichsten Formen und zwischen den verschiedensten Menschen. Dabei sind die Menschen so verschieden, wie ihre Bedürfnisse, Wünsche und Erwartungen an eine Beziehung. Eine besondere aber vielfach falsch verstandene Form von Beziehungen ist diejenige zwischen einem Sugar Daddy und einem Sugar Baby. Deshalb hier der Versuch einer Aufklärung. Sugar Daddy – mehr als Sex.

 

Was ist ein Sugar Daddy?

attraktiver älterer Mann

 

Bei einem Sugar Daddy oder alternativ geschrieben Sugardaddy handelt es sich um einen älteren, wohlhabenden Mann, der eine Beziehung zu einer deutlich jüngeren, in der Regel sehr hübschen und grundsätzlich finanziell deutlich weniger gut gestellten Frau unterhält. Zwar gibt es hierfür keine klaren Grenzen, jedoch zeigen Statistiken, dass das jährliche Einkommen im Schnitt rund 240.000 EUR beträgt.

 

Die Männer sind oftmals Unternehmer oder haben andere hohe Positionen in einem Unternehmen. Das Durchschnittsalter liegt bei 42 Jahren, wobei nach oben hin keine Grenzen gesetzt sind. Ein Sugarbaby ist in den meisten Fällen halb so alt wie der Mann. In vielen Fällen handelt es sich um Studentinnen. Scheinbar ist also alles klar, Älterer Mann – junge Frau, natürlich es geht um Sex, richtig? Falsch. Sugar Daddy – mehr als Sex.  Da eine solche Beziehung sich jedoch grundsätzlich kaum von jeder anderen Beziehung unterscheidet, ist es weder möglich, noch sinnvoll solche Aussagen zu pauschalisieren.

 

Warum wird jemand als Sugar Daddy bezeichnet?



Die Bezeichnung Sugardaddy kommt aus dem Englischen und setzt sich aus den Begriffen “Sugar” beziehungsweise Zucker und “Daddy” als Koseform von Vater, etwa Papa zusammen. Dies deutet bereits auf den großen Altersunterschied zum Sugarbaby hin. Darüber hinaus verdeutlicht diese Bezeichnung auch die Rolle des Mannes in einer solchen Beziehung. Dabei hat er in einem gewissen Umfang die Rolle eines Beschützers.

 

Die zentralen Aspekte sind jedoch eine dominante Rolle in der Beziehung und das Auftreten als eine Art Sponsor. Vor allem dieser Teil wird durch den Zusatz “Sugar” noch einmal betont, da der Sugardaddy durch seinen finanziellen Wohlstand seinem Sugarbaby neben etwa gleichmäßigen finanziellen Zuschüssen regelmäßig weitere Geschenke macht, die als eine Art von Süßigkeiten oder einfacher ausgedrückt als Zuckerstücke angesehen werden können.

Sugarbaby jung

 

Die Bezeichnung Sugarbaby leitet sich hauptsächlich als sprachliches Gegenstück vom Sugardaddy ab. Hier betont jedoch “Baby” das deutlich jüngere Alter der Frau in der Beziehung und ihre zumindest teilweise Abhängigkeit von den finanziellen Leistungen des Mannes. Eine echte finanzielle Abhängigkeit ist in der Realität jedoch selten der Fall und die Leistungen sind lediglich Zuschüsse.

 

Wer eignet sich dafür und wie wird man ein Sugar Daddy?

 

Da es sich zwischen einem Sugardaddy und einem Sugarbaby um eine echte Beziehung handelt, ist es schwierig echte Eignungskriterien aufzuzählen. Lediglich die Definition des Begriffs zeigt die zentralen Aspekte auf. Das höhere Alter ist eines der Kriterien. Hierbei ist jedoch keine klare Trennung möglich, ob die Frauen ältere Männer als Partner bevorzugen, oder das Alter lediglich eine Begleiterscheinung ist. Dies könnte zumindest ein logischer Schluss sein, da ein höheres Alter eine längere berufliche Karriere mit einer entsprechend hohen und gut bezahlten Position in Unternehmen bedeutet, während jüngere Männer oft noch nicht so viel Zeit hatten um ein größeres Vermögen anzusparen.

 

Wie viel Geld ein Sugardaddy benötigt, hängt maßgeblich von den Erwartungen seines Sugarbabys ab. Tatsächlich ähnelt auch dieser Aspekt einer fast normalen Beziehung. Natürlich gibt es extrem anspruchsvolle Frauen, die sich durch eine solche Beziehung ein Leben im maximalen Luxus erträumen, Privatjet und Luxusjacht inklusive. Aber es gibt eben auch die Frauen, denen ein wenig Sicherheit und Komfort durchaus genügt. Wie man zum Sugardaddy wird, ist völlig offen. Da es sich um eine ansonsten echte Beziehung handelt, kann das Kennenlernen an jedem beliebigen Ort stattfinden, wobei es auch in diesem Bereich mittlerweile spezielle Internet Partnerbörsen gibt.

 

Was ist das “Gegenstück” dazu, und wie bezeichnet man die (meist) junge Dame?

 

Wie bereits erwähnt, ist das Gegenstück zum Sugardaddy das Sugarbaby. Es handelt sich dabei in der Regel um junge, besonders hübsche Frauen, auf der Suche nach einer finanziellen Unterstützung. Manche wünschen sich auch einen höheren Lebensstandard, als denjenigen, den sie sich selbst leisten könnten. Es sollte jedoch nie vergessen werden, dass ein Sugarbaby nicht grundsätzlich auf diese finanziellen Leistungen angewiesen ist. Tatsächlich haben die Frauen in der Regel einen Job, mit dem sie ihre Rechnungen bezahlen können und sich zumindest einen durchschnittlichen Lebensstil leisten können.

 

Der Vorteil in einer solchen Beziehung besteht für sie darin, dass sie einfach mehr Geld zur Verfügung haben und dieses oftmals für ganz bestimmte Zwecke benötigen. Bei vielen Sugarbabys handelt es sich um Studentinnen, welche Geld benötigen um Studienkredite abzuzahlen und dies mit ihrem eigenen Einkommen nur sehr langsam könnten. Etwas ältere Frauen wollen sich eventuell ein teures Auto oder eine Eigentumswohnung leisten oder sie mögen einfach den luxuriösen Lebensstil.

 

Für wen ist die “Rolle” als Sugar Baby geeignet?



Die wichtigsten Eigenschaften, die ein Sugarbaby mitbringen sollte, sind ein junges Alter und ein gutes Aussehen. Doch es kommt auf mehr Dinge hierbei an. Ein Sugardaddy ist ein erfolgreicher und vielbeschäftigter Mann. Diesen Tatsachen entsprechend erwartet er von seiner Partnerin eine gewisse Intelligenz und Gesellschaftsfähigkeit um komplexe Unterhaltungen führen zu können und sich mit der Frau auf Reisen und bei wichtigen Anlässen mit ihr zeigen zu können.

 

Da dem Mann meistens die Zeit fehlt um nach einer passenden Frau zu suchen, sollte diese die Initiative ergreifen und sich selbst dem Mann vorstellen. Gleichzeitig muss sie akzeptieren, dass der Mann ihr zwar finanzielle Gefälligkeiten zukommen lässt, sie sich jedoch in der Beziehung nach seinen Wünschen und vor allem nach seinem Terminkalender zu richten hat. Ein Kernelement der Beziehung zwischen Sugardaddy und Sugarbaby ist, dass sie unkompliziert ist.

 

Der Mann hat meist im Beruf schon viel Stress und braucht diesen nicht auch noch in der Beziehung. Da seine Freizeit begrenzt ist und er insbesondere Geschäftsreisen nicht beliebig planen kann, muss die Frau sich die Zeit nehmen, wenn es von ihr erwartet wird.

 

Warum sind Vorurteile und Vorverurteilungen gegenüber solchen Beziehungen nicht korrekt?

 

Das häufigste Vorurteil über Sugardaddy und Sugarbaby Beziehungen ist, dass es sich hierbei um Prostitution handeln würde. Dies entspricht jedoch nicht der Realität. Hier gilt ganz besonders: Sugar Daddy – mehr als Sex. Bei Prostitution wird Geschlechtsverkehr bezahlt. Bei Sugardaddy und Sugarbaby handelt es sich um eine echte Beziehung, die weder rein materiell, noch rein sexuell ist in ihrem eigentlichen Sinn. Die Personen, die eine solche Beziehung eingehen mögen sich tatsächlich und es kommt zu vielen Unternehmungen, die nicht sexuell sind, wie die Begleitung bei Geschäftsessen oder auf Reisen.

Die finanzielle Vergütung ist auch nicht strikt an konkrete Geschehnisse gebunden. Hierdurch ist der Unterschied zu einer Ehe, in welcher der Mann als alleiniger Verdiener in Erscheinung tritt verschwindend gering. In einer solchen Ehe hat die Frau sogar eine noch schlechtere Stellung als ein Sugarbaby. Denn während die Ehefrau als Hausfrau kein Einkommen hat und vollkommen finanziell abhängig ist, bezuschusst ein Sugardaddy lediglich eine berufstätige Frau. Nur bei einer Trennung beziehungsweise einer Scheidung hat eine Ehefrau Vorteile, die ohne Ehe selbstverständlich wegfallen.

 

Wie funktioniert die Beziehung zwischen Sugar Daddy und Sugar Baby?

 

Eine Beziehung zwischen einem Sugardaddy und einem Sugarbaby funktioniert grundsätzlich wie jede andere Beziehung, da sich beide Partner mögen und zu einander hingezogen fühlen. Bevor es überhaupt zu einem Austausch von Gefälligkeiten kommt, lernen sich Mann und Frau zunächst wie zu Beginn jeder anderen Beziehung kennen. Erst wenn sie sich darüber einig sind, dass sie eine Beziehung mit einander eingehen wollen, fangen sie an sich darüber zu unterhalten, welche Erwartungen sie haben und welche Versprechungen sie sich von der Beziehung machen. Auch hier gilt: Sugar Daddy – mehr als Sex.

 

Erst wenn hierüber Einigkeit herrscht, gehen Mann und Frau diese Beziehung ein. Dieser Punkt kann nicht allgemein beantwortet werden, da insbesondere ein Sugarbaby unterschiedliche Wünsche haben kann. Diese können von der Finanzierung von Krediten oder dem Kauf teuren Sachen bis hin zur Ermöglichung eines dauerhaft gehobeneren Lebensstandards reichen. Der Sugardaddy kann die Frau lediglich für seine Freizeit wollen. Er kann jedoch auch auf ihre Gesellschaft bei geschäftlichen Veranstaltungen oder auf Reisen bestehen. Auch sexuelle Gefälligkeiten zählen in gewissem Umfang hierzu, jedoch halten sie sich im Normalfall in Grenzen, wie in jeder anderen Beziehung.

 

Welche Erwartungen haben beide Seiten?



Wie bereits grob umrissen, beruht die Gegenseitigkeit dder Beziehung zwischen Sugardaddy und Sugarbaby auf dem Austausch von finanziellen Gefälligkeiten gegen soziale Gefälligkeiten. Welche Erwartungshaltung und welche Bedürfnisse jedoch konkret bestehen ist von Person zu Person sehr unterschiedlich. Wichtiger ist in diesem Zusammenhang die klare Rollenverteilung hervor zu heben. Insbesondere der Frau muss klar sein, dass sie eine aktive Rolle in der Beziehung haben muss. Der Mann ist häufig sehr beschäftigt, und erwartet eine aktive, selbständige Partnerin.

 

Das bedeutet, dass sie regelmäßig von sich aus auf ihn zugehen muss, hierbei jedoch seine Regeln und Wünsche im Vordergrund stehen. Insbesondere zeitraubende Versteckspielchen sind unerwünscht und der Mann wird die Verfügbarkeit und Offenheit der Frau schlichtweg voraussetzen. Scheitern Treffen und eine angenehme Freizeitgestaltung regelmäßig an wechselhaften Launen der Frau, dann ist ein schnelles Ende der Beziehung sicher. Umgekehrt erwartet die Frau regelmäßig finanzielle Gefälligkeiten in angemessener Höhe.

 

Wenn sie größere Ausgaben nicht ausreichend regelmäßig bezuschusst bekommt, dann wird auch ihr Unmut zunehmend größer werden. Die wichtigste Erwartung ist somit der gegenseitige Respekt wie in jeder anderen Beziehung und die Einhaltung von Regeln.

 

Warum sind bei weitem nicht alle solche Beziehungen auf Sex beschränkt?

 

Wie bereits beschrieben, ist das Vorurteil, bei einer solchen Beziehung zwischen Sugardaddy und Sugarbaby handelt es sich um Prostitution, ungerechtfertigt. Für die weitaus meisten solcher Beziehungen gilt: Es handelt sich um echte, natürliche Beziehungen, die auf gegenseitiger Sympathie basieren. Die beiden Partner werden letztlich genauso gerne eine angenehme Zeit mit einander haben wollen, wie jedes andere Paar. Dafür ist Sex nicht zwingend notwendig und ein einfaches entspanntes Abendessen kann nach einem stresigen Tag genau das richtige sein. Manchmal braucht es keinen Sex, um zu entspannen. Getreu dem Titel dieses Artikels: Sugar Daddy – mehr als Sex.

 

 

Gleichzeitig wird von der Frau erwartet, dass sie den Mann zu öffentlichen Veranstaltungen begleitet. Hierdurch entfällt der Sex automatisch und die Frau hat, wenn man es so bezeichnen will, in etwa die Rolle von einem Escort. Auch ein gemeinsamer Urlaub, der in solchen Beziehungen sehr üblich ist, geht weit über die Grenzen einer rein sexuellen Beziehung hinaus. Letztlich spielt Sex in der Beziehung zwischen Sugardaddy und Sugarbaby selten eine besondere Rolle und meist auch keine größere Rolle als in jeder anderen Beziehung. Er ist schlichtweg kein grundsätzlich zentraler Bestandteil dieser Beziehungen und manche Beziehungen kommen sogar gänzlich ohne Sex aus.

 

Wo und wie kann man sein “Gegenstück” finden?



Ganz allgemein gesprochen ist es an jedem beliebigen Ort möglich, dass sich Sugardaddy und Sugarbaby begegnen und kennenlernen, denn auch wenn sich ihre spätere Beziehung von anderen Beziehungen in gewissem Umfang unterscheidet, so sind sie trotzdem ganz normale Menschen, die anderen ganz normalen Menschen begegnen. Hier gilt das Motto des Artikels: Sugar Daddy – mehr als Sex. Da die Männer jedoch ein gewisses Vermögen besitzen und einen daraus resultierenden gesellschaftlichen Status haben, werden sie ihre Freizeit eher in Lokalen einer etwas gehobeneren Preisklasse verbringen.

 

So sind Szene-Diskotheken, edle Clubs und Bars mit einem gewissen Standard gute Orte um mit der Suche zu beginnen. Das Zeitalter der großen Internet Single Börsen geht auch an Sugardaddys und Sugarbabys nicht vorbei. Und so ist es kein Wunder, dass es zunehmend spezielle Partnerbörsen gibt, die sich auf diesen Bereich spezialisiert haben. Diese geben auch konkretere Tipps, wie die Partnersuche von Erfolg gekrönt sein kann, wie etwa https://www.seeking.com/de/. Wichtig ist, dass sich die Frau offen präsentieren muss und selber aktiv nach einem Mann sucht. Die entsprechenden Männer haben selten die Zeit und Geduld dafür.


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